Eine Nachwirkung vom Besuch in Buhs Bar

Vor einiger Zeit berichtete ich von einem Besuch in Buhs Bar. Das Casting, das ich damals mitmachte, sollte noch Folgen haben.
Ich war in der Stadt unterwegs, als mein Handy klingelte. Eine Gwyneth meldete sich. Sie stürmte gleich auf mich ein, wie sehr sie sich freuen würde, in Buhs Bar arbeiten zu dürfen und wie sie zu einfach allem bereit sei. Ich wollte sie gerade über ihren Irrtum aufklären, als sie mich mit sanfter und warmer Stimme aufforderte, zur Seite zu blicken.

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Ich war einen Moment sprachlos, dann erklärte ich ihr die Verwechslung. Ich hörte sie schlucken, war es ihr jetzt peinlich?
Aber Gwyneth begann ohne weitere Überleitung von ihrem Liebesleben und dem verkorksten Verhältnis zu ihrem Körper zu erzählen und zeigte mir dabei weiter ihren Busen. Atemlos brach aus ihr eine Lebensgeschichte heraus, die an Dramatik kaum zu überbieten war. Sie verhaspelte sich, wenn sie hastig und schluchzend berichtete, um im nächsten Moment mit verführerischem Timbre meine Aufmerksamkeit zu suchen oder mit glasklarer Schärfe ihr Verhalten zu analysieren.

Zahllose Affären hatten ihren romantischen Glauben nicht erschüttern können. Auch ihr letzter Freund war wieder einmal ihre grosse Hoffnung auf wahre Liebe gewesen. Er hatte sie erst respektvoll umgarnt, ihren Intellekt gelobt, ihr Kunstverständnis unterstützt. Aber dann stellte es sich heraus, dass sie sich auch für ihn nackig machen musste, um wahrgenommen zu werden.

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Es folgten immer weitere Geschichten voll Tragik und Perversion. Sie tat mir leid, so viele Wirren, so viel Unglück in der Liebe. Dahinter stand aber, wie sie selber ahnte, ihr eigenes, ungesundes Verhältnis zu ihrem Körper, den sie im Verlauf ihrer Lebensphasen mal zur Schau stellte und verkaufte, dann wieder malträtierte, verschandelte und verleugnete. Das hatte schon ganz früh angefangen.

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Sie erzählte mir von William. Der hatte ihr mit sinnlicher Poesie seine Zuneigung versprochen und ihre jugendliche Schwärmerei geweckt. Ihre Körperlichkeit lehnte er aber ab und verlangte von ihr, ihren Busen abzubinden und sich als Mann zu geben. Sich selber verkleidete er dabei als Frau, um das Ganze vor der Familie als Schabernack zu tarnen. Unschuldig und naiv liess sie sich von seinen Fantasien verführen und litt doch unter seiner Missachtung.

Ich mochte irgendwann nicht mehr zuhören. Mein Herz tat weh, ich hätte die Geschundene am Liebsten in den Arm genommen und getröstet, aber ich musste weiter. Ich lud sie zu uns in die Bar ein, wo sie ihr Herz ausschütten könnte. Ich hoffe, ich habe uns damit nicht in eine unangenehme Lage gebracht, aber auf jeden Fall wünsche ich Gwyneth, dass sie lernt, ihren Körper zu lieben.

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