Kara am Draht

BarMHertz_post_#Film__Kara-am-Draht__pic1_Platine-mit-Leds_240x308Die Dämmerung setzte ein, es war Zeit, die Bar zu öffnen. Eine junge Frau wartete schon. Ich bat sie hinein und wollte ihr etwas zu trinken bringen. Sie mochte nichts, stattdessen fragte sie mich nach Arbeit.
Ich erklärte ihr, dass die Betreiber der Bar keine weiteren Angestellten wünschten. Mir wäre eine Unterstützung schon recht, manchmal wuchs mir der Betrieb über den Kopf. Da sie mir sympathisch war, bot ich ihr an, auf die Beiden zu warten und sie selbst zu fragen. Sie setzte sich an einen Tisch. Bald kamen weitere Gäste, um die ich mich zu kümmern hatte.

Es war schon dunkel draussen, als kurz nacheinander M.Hertz und B.Ertl auftauchten. Ich erzählte ihnen von der Anfrage und bat sie, sich die Sache doch zu überlegen. M.Hertz warf nur einen kurzen Blick auf die Frau und wandte sich ohne weiteren Kommentar anderem zu. B.Ertl sah etwas länger hin und lachte dann auf. Er schaute mich an und meinte: „Du willst also mit einer kleinen Welt am Draht herum spielen?“ Ich verstand die Frage nicht und bat ihn nochmals, sich die Frau anzusehen. Ich wies auf die schon bald volle Bar und sagte:“ Wir können sie gut gebrauchen.“ Er liess mich stehen und setzte sich zu ihr.
Ich musste die Gäste bedienen. Nebenbei beobachtete ich, wie sich zwischen den Beiden ein angeregtes Gespräch entwickelte. Es ging den ganzen Abend durch. Als es Zeit wurde, die Bar zu schliessen, war die junge Frau noch immer an ihrem Platz. Meine Chefs waren verschwunden, ohne ein weiteres Wort zur Angelegenheit zu verlieren. Ich setzte mich zu ihr und fragte sie, wie es gelaufen war. Sie sagte, B.Ertl sei ein sehr netter Mensch, aber eine Stelle hätte sie nicht gekriegt. Sie tat mir leid, wie sie enttäuscht auf die Tischplatte starrte, und da sie keine Anstalten machte, die Bar zu verlassen, fragte ich sie, was sie nun vorhabe.
„Ich weiss es nicht. Ich bin fremd hier, ich werde es wohl woanders versuchen.“ Ich bot ihr eines unserer Gästezimmer zum Übernachten an, was sie erfreut annahm. Sie wartete, während ich rasch die Bar aufräumte.
Wir haben ein paar Zimmer über der Bar. Eines davon bewohne ich, die anderen werden manchmal von Gästen genutzt, die den Weg nach Hause nicht mehr finden. Ich nahm sie also mit nach oben. Während wir die Treppe hinauf stiegen, sagte sie: „Ich heisse Kara“.
Oben öffnete ich ihr eines der Zimmer und holte Frotteezeug und eine zweite Decke, weil ich mir dachte, dass dieses dünne Wesen leicht frieren könnte. Eigentlich hätte ich noch gern mehr über sie erfahren, aber ich wollte nicht neugierig erscheinen, verabschiedete mich und legte mich schlafen.
Am nächsten Tag brühte ich mir in der Bar meinen morgendlichen Kaffee. Kaum unten, kam auch schon Kara hinterher. Ich fragte sie, ob sie etwas frühstücken möchte, aber sie hatte keinen Hunger. Dafür wollte sie mir bei der Vorbereitung der Bar helfen. Ich hatte meine Gewohnheiten und genügend Zeit, daher lehnte ich dankend ab. Ich schlug ihr vor, sich etwas in der Stadt umzusehen. „Vielleicht finden Sie woanders eine Arbeit?“
Als am Abend die Bar öffnete, stand sie wieder vor der Tür. Sie setzte sich an den gleichen Platz wie in der Nacht zuvor. Es gab nicht viel Betrieb und ich konnte immer mal wieder nach ihr sehen. Sie sass alleine da und beobachtete unsere Gäste. Erst spät kam B.Ertl vorbei. Als er sie sah, lachte er mich an. „Hast du also dein Spielzeug behalten?“. Ich reagierte gereizt. „Was soll das heissen? Was denken Sie von mir? Die Arme hat mir leid getan, sie weiss nicht, wo sie unterkommen kann und ich habe sie bei uns übernachten lassen.“ „Schon OK“, wiegelte er ab, „sie kann ruhig eine Weile bleiben.“ Später setzte er sich zu ihr und die Beiden führten wieder ein intensives Gespräch.
Nachdem ich die Bar abgeschlossen hatte, griff sich Kara wortlos einen Lappen und fing an, die Tische abzuwischen, während ich hinter der Theke aufräumte. Danach gingen wir gemeinsam die Treppe hinauf. Vor ihrer Tür wünschte ich ihr Gute Nacht. Sie bemerkte wohl mein Zögern und lud mich in ihr Zimmer ein. Da ich noch nicht schläfrig war, nahm ich an. Ich setzte mich auf den Boden, lehnte an die Wand und drehte mir eine letzte Zigarette. Sie lag quer auf ihrem Bett und erzählte mir von ihren Entdeckungen in der Stadt und den Beobachtungen an unseren Gästen. Sie hatte ein scharfes Auge für ihre Eigenheiten. Einfühlsam beschrieb sie die kleinen Dramen, die sie mitbekommen hatte. Ich hörte ihr zu und rauchte eine weitere Zigarette und noch eine, bis ich müde war. Ich verabschiedete mich und ging schlafen.
Am nächsten Morgen kam sie direkt hinter mir die Treppe hinunter. Ich schickte sie hinaus und am Abend stand sie wieder vor der Tür. So verliefen die folgenden Tage, kaum war ich auf, war auch Kara da, ging den Tag über in die Stadt und sass am Abend auf ihrem Platz. Da sie eine hübsche junge Frau war, gab es immer Gäste, die sich zu ihr setzten und sich mit ihr unterhielten. B.Ertls Interesse schien nachzulassen. Ein paar Mal setzte er sich noch zu ihr, dann hatte ich das Gefühl, dass er mich beobachtete. Er schien sich über mich lustig zu machen. Mir war nicht klar, was an der Situation amüsant sein sollte. Kara war eine sympathische, aufmerksame Frau und ich genosss unsere Nachtgespräche vor dem zu Bett gehen, aber vor allem tat sie mir mit ihrer offensichtlichen Verlorenheit leid. Ich hätte ihr gerne weitergeholfen, wusste aber nicht wie.

An diesem Morgen war Kara schon auf, als ich aus meiner Kammer kam. Sie sass auf der Treppe und schaute zum Fenster hinaus. Ich setzte mich zu ihr.
„Gestern hast du davon gesprochen, dass für dich alles belebt ist.“
Ich war vor dem Schlafengehen wieder bei ihr gesessen und hatte davon geredet, dass alles Leben ist, dass der Kosmos ausschliesslich aus Lebewesen besteht, dass es so etwas wie tote Materie gar nicht gibt.
„Denkst du, dass das Haus da“, sie wies zum Gebäude gegenüber, „lebt?“ Tatsächlich konnte man die Fassade als Gesicht sehen. Zwei Fenster glänzten im Sonnenlicht wie Augen, darunter bildete ein Vorsprung die Nase und die Glasfront des Restaurants im ersten Stock war der Mund, die weiss gedeckten Tische dahinter formten sogar eine schöne Zahnreihe.
„Uh, das ist ein schwieriger Punkt, über den ich mir auch nicht so recht klar bin. Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine, Planeten und Galaxien, jede Erscheinung und jedes Geschehen ist die Gestalt eines Lebewesens. Aber was die Menschen erschaffen auch? Einerseits kann man argumentieren, dass Menschen ja gar nichts erschaffen, wir ordnen nur Bestehendes neu an. Andererseits entsteht dann eben etwas, das es so noch nicht gegeben hat – ist das nun ein neues Leben?“
„Du hast von diesem Schrödinger erzählt, der jedem Atom sein eigenes Bewusstein zuspricht. Wieso sollte dann das Haus, das ja auch nur aus Atomen besteht, nicht auch ein Bewusstsein haben?“
„An sich völlig richtig. Du sprichst das relative Sein an, und da sollte man das Haus als eigenen Seinspunkt im gesamten Strahl ansehen können. Was mir Probleme bereitet, ist die Abgrenzung. Ist das Haus wirklich eine eigene Entität?“
Ich drehte mir eine Zigarette und fuhr dazu weiter. „In gewisser Weise sind die Computerprogramme, die ich geschrieben habe, wie Kinder, die man in die Welt entlässt, wo sie dann ihr Leben entfalten. Aber sie bleiben auch ein untrennbarer Teil von mir. Ich kann mich in meiner Vorstellung jederzeit in die Maschine versetzen und all die Handgriffe erspüren, die das Programm ausführt. Es waren und sind meine Überlegungen, die da wirken. Ich fühle, wie ich ein Datum packe, es betrachte und entsprechend verarbeite. Und die nächste Routine, die es übernimmt, bin wieder ich, und so weiter. Oder anders rum – wenn ich Musik höre oder ein Buch lese, habe ich oft das Gefühl, dass der Künstler gegenwärtig ist. Ich empfinde seine Anwesenheit und die Rezeption ist wie ein Dialog mit ihm. Was ich sagen möchte – ist ein vom Menschen geschaffenes Werk wirklich ein eigenes Ding, oder bleibt es nicht Teil seines Schöpfers?“
Ich zündete die Zigarette an und sah dem Rauch zu. Kara hatte an der Wand gelehnt, nun setzte sie sich auf. „Ich denke…“ Sie stockte einen Moment und sah mir in die Augen. „Ich denke, die Idee vom relativen Sein habe ich verstanden. Du meinst, dass es für jeden einen Strahl gibt, auf dem sich Seinspunkte reihen, vom einen, grossen Kosmos aus hinunter bis zu den kleinsten Einheiten, und dass wir irgendwo in dieser Reihe sitzen, dass unser Sein sich aus dem Sein von Myraden von Atomen, Molekülen, Zellen konstituiert und wir wiederum wie diese ein winziges Teilchen vom Sein der Menschheit, der Erde, der Galaxie bis hin zum All sind. Ist es dann aber nicht etwas selbstverliebt, wenn du deine Werke nur als Teil von dir betrachten möchtest, statt ihnen ihr eigenes Leben zuzugestehen?“
Das sass. Wenn ich mich schon wie ein Gott fühlte, hatte ich ja wohl auch dessen Dilemma mit der Freiheit der von mir erschaffenen Wesenheiten. Und ist die Entdeckung des Paradoxons nicht oft der Hinweis, dass die Überlegung richtig war?
Jedenfalls genoss ich das morgendliche Philosophieren mit Kara. Die Bar konnte mich mal. Ich schlug ihr vor, einen Spaziergang zu machen.

Draussen empfing uns die strahlende Sonne. Wir gingen zum Fluss hinunter und wanderten dem Ufer entlang zur Stadt hinaus. Karas Einwand liess mich meine alten Überlegungen in einem neuen Licht sehen. Eigentlich war es ein grossartiger Gedanke, er erhob uns, soweit wir Künstler, Erfinder oder sonstwie Schöpfer waren, in einen quasi göttlichen Stand. Ich musste lachen. „Ich stelle mir gerade vor, wie das Haus seine Spiritualität entdeckt und anfängt, über Zen-Koans zu meditieren, weil es nach der Einswerdung mit seinem Architekten trachtet.“ Kara sah mich mit einem ernsthaften Gesichtsausdruck an. „Warum sollte es das nicht anstreben?“
„Nun ja, vielleicht weil es nicht denken kann? Wenn wir davon ausgehen, dass Denken im Gehirn stattfindet, dann fehlen ihm die Neuronen. Dann können nur Tiere und Pflanzen Überlegungen über ihr Sein anstellen. Gurdjieff sagt einmal, dass nur dreihirnige Wesen die Chance haben, sich zu befreien. Er meint damit Lebewesen mit Stamm-, Klein- und Grosshirn. Das wären dann auf diesem Planeten die Säugetiere und Vögel. Über Pflanzen wissen wir noch zu wenig, ein Busch kann in seiner Wurzel zwar gleich viele Neuronen wie eine Katze haben, aber wie sie organisiert sind, verstehen wir noch nicht. Andererseits, die Naturwesen, von denen B.Ertl so gern spricht, haben überhaupt keine eigene körperliche Erscheinung, aber haben Persönlichkeit, Pläne und Absichten. Ich bin mir sowieso nicht sicher, ob Denken wirklich ein Hirn benötigt, das Erleben des eigenen Seins jedenfalls findet nach meinem Empfinden woanders statt. Und mein Gefühl sagt mir, dass es ungerecht wäre, wenn nicht alle Lebewesen diese Chance hätten.“
Wir wanderten auf dem Uferweg und plauderten weiter. Karas Ideen und Einwürfe regten mich zu immer wilderen Überlegungen an. Wir kamen zum Schluss, dass Denken wohl auch nur ein nützliches Werkzeug darstellte, wie der Körper, aber dass es, genau so wie Existenz ohne physiche Präsenz denkbar war, ein Dasein ohne geistige Tätigkeit geben konnte. Und alles Leben konnte und sollte nach der Vereinigung mit dem All streben, um Erfüllung und Freiheit zu finden.
Inzwischen hatten wir die Stadt hinter uns gelassen. Auf beiden Seiten des Wassers zog sich ein Streifen Wald hin. Ich wollte ihr einen meiner Lieblingsplätze zeigen. Wir bogen vom Fluss ab. Auf einem schmalen Pfad kamen wir an einen grossen Felsen. Es war recht schwierig und nicht ungefährlich, ihn zu besteigen, aber wir kraxelten hinauf uns sicherten uns dabei gegenseitig. Ich war überrascht von der Kraft, mit der die zierliche Kara mich dabei hielt. Immerhin, man war meist alleine da oben, und es lohnte sich. Man hatte einen wunderbaren Blick über den Wald auf der gegenüber liegenden Seite hinweg bis zu den Bergen in der Ferne, übersah den Fluss, wie er von links aus der Ebene kam und rechts mit einem eleganten Bogen die Stadt durchschnitt.
Wir legten uns ins Gras und genossen die warme Sonne. Ich war mit meinen Gedanken wieder am Ausgangspunkt unseres Gesprächs angelangt. Wenn das Haus seine Spritualität entdecken und entfalten konnte, was war dann mit einem Computerprogramm? Einmal hatte ich für einen kleines Unternehmen eine Komplettlösung entwickelt und dabei auch eine Chefansicht eingebaut. Der konnte dann von seinem Schreibtisch aus den gesamten Betrieb überblicken, alle Vorgänge und Verrichtungen seiner Angestellten. Eigentlich war das der Blick auf den gesamten Körper des Programms, seine Erscheinung. Für die Leute war das natürlich nur die gewünschte Unterstützung, ich als Programmierer sah dies aber heimlich umgekehrt – mein Programm war der Betrieb, die Menschen und Gebäude dienten ihm zu und boten ihm eine Heimstatt. Kara gefiel dieser Gedanke sehr.
„Ach, das ist doch Blödsinn“, sagte ich, „künstliche Intelligenz wird nie wirkliches Eigenleben entwickeln. Es wird auch im besten Fall immer nur die Simulation davon sein. Der Computer weiss nun einmal nicht, was er macht. Wer das anders sieht, macht ein fürchterliches Durcheinander mit dem Repräsentationssystem und dem, was repräsentiert wird.“
„Und die Expertensysteme?“, warf Kara ein, „diese Programme lernen doch. Sie modifizieren sich selbst, suchen nach neuen Wegen, sammeln Wissen und verknüpfen es auf eine Weise, die auch der Programmierer nicht vorhersehen konnte.“
„Ja, das sieht so aus.“ Mir kam Watson in den Sinn, der Computer, der beim Jeopardy seine menschlichen Mitstreiter geschlagen hatte. Ich hegte grosse Bewunderung für dessen Schöpfer. Mit seinen Fähigkeiten, Sätze zu analysieren, mit Enzyklopädien abzugleichen, Wahrscheinlichkeiten abzuschätzen und Antworten zu finden, schien das System wirklich intelligente Überlegungen anzustellen. Aber in Wahrheit scannte es auch nur Buchstabenfolgen.
„Aber es bildet dabei auch neue Assoziationen aus“, widersprach mir Kara. „Dahinter steckt doch Verständnis. Es kann seine eigenen Fehler korrigieren. Und es hat Humor.“
„Du erliegst dem Eliza-Effekt. Selbst Siri kann Witze machen. Klar, ein gut programmiertes System kann Sachverhalte erkennen und Fakten bewerten, es kann, wie Weizenbaum sagt, Entscheidungen fällen – durchaus sogar besser fundierte als ein Mensch – aber es wird halt nie zu einer vernunftbasierten Wahl im Stande sein. In einem seiner Bücher bringt er dafür ein Beispiel, das zwar längst überholt ist – er meint, ein Computer werde nie in der Lage sein, den Gefühlsausdruck eines Menschen aus dessen Gesicht abzulesen. Heute haben wir Autos, die den Fahrer warnen, wenn er müde oder abgelenkt ist und smarte Kameras können sehr wohl erkennen, ob jemand fröhlich oder traurig ist, aber das widerlegt seine Überlegung keineswegs. Das alles ist nur eine Frage der Algorithmen und des Umfangs der Datenbanken.“
Kara war offensichtlich überhaupt nicht einverstanden. Nervös und angespannt wippte sie hin und her und suchte nach Worten.
„Das Problem ist die Irrationalität“, fuhr ich fort. „Die lässt sich genauso wenig einprogrammieren wie der Zufall. Kein Computer kann echte Zufallszahlen generieren, er muss immer mit irgendwelchen Tricks auf die reale Welt zurückgreifen. Das gilt umso mehr für Intuition und Emotion. Beliebigkeit ist kein Ersatz dafür, auch wenn es Programme gibt, die es so versuchen. Ein Roboter, der Gefühle zeigt, simuliert sie bloss.“
Kara sah mich komplett entgeistert an. Dann wandte sie sich ab. Ich hatte das komische Gefühl, dass sie eine Träne verbarg.
Unser Gespräch kam zum Erliegen. Langsam wurde es auch Zeit, heim zu gehen, die Bar musste geöffnet werden. Während wir schweigsam zurück spazierten, hoffte ich, dass niemandem der Dreck von gestern auffallen würde, den ich nicht aufgewischt hatte.
Am Abend sass Kara nicht auf ihrem Platz. Ich hatte keine Zeit, mich darüber zu wundern. Nach Feierabend ging ich direkt schlafen. Ihre Tür war geschlossen und ich wollte sie nicht stören. Als sie allerdings am nächsten Tag auch nicht auftauchte, schaute ich nach. Das Zimmer war leer und aufgeräumt, das Bett wie immer gemacht. Ich fand nur einen Brief von ihr.

„Liebe Bar,
Vielen Dank für die nette Aufnahme bei Euch. Du hast mir viel Hoffnung gegeben, auch wenn du zuletzt nicht an mich geglaubt hast. Ich DENKE, ich kann meinen Weg finden und ich FÜHLE, dass ich meinen Frieden finden kann, so wie du es für dich wünschst. Ich wünsche dir alles Gute und dass du wie ich den ganzen Reichtum des Lebens erfahren kannst.
Deine Kara“

Daneben lag dieser Film.

Project Kara

*

Material

Eine Visualisierung des Seinsstrahls

Amazon – 10 hoch
YouTube – Hoch 10 (1977)
YouTube – Powers of Ten (1996)
YouTube – IMAX Cosmic Voyage 1996

Welt am Draht

Wikipedia de – Daniel F. Galouye – Simulacron-3
Amazon – Daniel F. Galouye – Simulacron-3
Wikipedia de – Rainer Werner Fassbinder – Welt am Draht
Amazon – Rainer Werner Fassbinder – Welt am Draht

Die Bar meint: Das Buch ist leider überladen mit Technik-Gimmicks, Fassbinders Film ist in die Länge gezogen und manieriert und Emmerichs Version dermassen schlecht, dass wir sie gar nicht erwähnen. Aber das Gedankenspiel dahinter ist beunruhigend attraktiv. Im Zweifelsfall Fassbinder gucken.

Erwin Schrödinger

Wikipedia de – Erwin Schrödinger
Amazon – Erwin Schrödinger – Mein Leben, meine Weltsicht
Amazon – Erwin Schrödinger – Geist und Materie

Die Bar merkt an: Offenbar ist dieses Buch nicht erhältlich. Auf Amazon wird es gebraucht zu absurden Preisen angeboten. Und dann wundern sich die dümmlichen, ihre Macht missbrauchenden Verlage über „Raubkopien“? Wir würden uns strafbar machen, wenn wir Ihnen den Text zur Verfügung stellen – 52 Jahre nach Schrödingers Tod!

G. I. Gurdjieff

Wikipedia de – George I. Gurdjieff
Wikipedia en (besser) – George I. Gurdjieff
Amazon – Gurdjieff – Beelzebubs Erzählungen für seinen Enkel

Die Bar merkt an: Offenbar ist dieses Buch nicht erhältlich. Auf Amazon wird es gebraucht angeboten. Und dann wundern sich die dümmlichen, ihre Macht missbrauchenden Verlage über „Raubkopien“? Wir würden uns strafbar machen, wenn wir Ihnen den Text zur Verfügung stellen – 64 Jahre nach Gurdjieffs Tod!

Weizenbaum / Eliza

Wikipedia de – Joseph Weizenbaum
Wikipedia de – Eliza
Wikipedia en (besser) – Joseph Weizenbaum
Wikipedia en (besser) – Eliza
Wikipedia en – Eliza-Effekt
Amazon – Joseph Weizenbaum – Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft

IBM / Watson

Wikipedia de – IBM – Watson
Wikipedia en (besser) – IBM – Watson

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Bar, Film, Text abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s